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5 Deutsch-Arabisches Gesundheits forum 25.-26. April 2012 in München


Innerhalb der deutsch-arabischen Wirtschaftsbeziehung hat sich das Thema Gesundheit bereits in der Vergangenheit zu einer starken Konstante entwickelt. Da die arabischen Staaten mit hohem finanziellem Engagement den Auf- und Ausbau ihrer Gesundheitssysteme vorantreiben und das deutsche Gesundheitssystem als wichtiges Vorbild ansehen, ergeben sich auch für die Zukunft enorme Potentiale für deutsche Unternehmen, Krankenhäuser und Gesundheitsinstitutionen. Daher veranstaltete die Ghorfa (Arab-German Chamber of Commerce and Industry) dieses Forum.

Am 25. und 26. April 2012 fand in München im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München das 5. Deutsch-Arabische Gesundheitsforum statt, das die Ghorfa (Arab-German Chamber of Commerce and Industry) in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit organisierte.

 

Dr. Thomas Bach Präsidenten der GhorfaDas Forum wurde durch den Präsidenten der Ghorfa Dr. Thomas Bach eröffnet, der die Wichtigkeit der Gesundheitswirtschaft für die deutsch-arabischen Wirtschaftsbeziehungen insgesamt betonte. Die arabischen Staaten investieren in den Aus- und Umbau ihrer Gesundheitssysteme auf allen Ebenen, wodurch sich deutschen Unternehmen sehr gute geschäftliche Chancen böten. Durch Bevölkerungswachstum und höhere Lebenserwartungen müssen die arabischen Staaten massive Investitionen vorantreiben. Deutsche Lösungen im Gesundheitsbereich seien daher hochwillkommen, so Dr. Bach.


Prof. Dr. med. Ossama bin Abdul Majed Shobokshi Der Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien in Deutschland

Der Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien und Doyen der arabischen Botschafter in Deutschland, S.E. Prof. Dr. med. Ossama bin Abdul Majed Shobokshi, betonte in seiner Rede die anstehenden Herausforderungen, denen die arabischen Staaten begegnen. Allein Saudi-Arabien, für etwa die Hälfte der Gesundheitsausgaben am arabischen Golf verantwortlich, plant zwei Gesundheitsstädte in Riad und Jeddah im Umfang von mehr als sechs Milliarden US-Dollar. Im neunten Entwicklungsplan des Königreichs, der für die Jahre 2010 bis 2014 gilt, seien 65 Milliarden US-Dollar für Gesundheit vorgesehen.

Am Nachmittag kam es zu der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding zwischen Oman und Bayern. Der bayerische Gesundheitsminister Dr. Huber warb für verstärkte Kooperationen im Gesundheitsbereich und freute sich auf die enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Oman.

Dr. Al-Saidi Der omanische GesundheitsministerDer omanische Gesundheitsminister Dr. Al-Saidi legte in seiner Keynote die Entwicklungsmöglichkeiten im omanischen Gesundheitssektor dar. Sein Land sei zwar sehr effizient in seinem weitgehend staatlichen Gesundheitssystem, jedoch seien die Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit noch zu gering und lägen bei etwa einem Viertel des deutschen Niveaus. Zudem gibt das Sultanat nur etwas mehr als zwei Prozent seines BIPs für Gesundheit aus, angestrebt werden aber fünf bis zehn Prozent.

Besonderer Wert wurde auf die deutsch-arabische Kooperation m Bildungsbereich gelegt. Minister Dr. Al-Saidi strebt eine Verstärkung der omanischen Arztausbildung im Ausland an. Zu den infrage kommenden Staaten zählten auch Deutschland und insbesondere Bayern.

Blick im Saal

Auf insgesamt zwei Konferenztagen ging es in den Fachsessions um aktuelle Krankenhausprojekte in der arabischen Welt, neueste Entwicklungen in den GCC-Staaten und in Nordafrika und seinen Transformationsländern, Bildung und Ausbildung im Gesundheitsbereich sowie Medizintourismus

Dr.Faidi Omar  Mahmoud als Präsidenten  der Union Arabischer Mediziner in Europe ARABMEDBereits zum fünften Mal bot das Deutsch-Arabische Gesundheitsforum eine ideale Plattform für die Anbahnung und den Ausbau geschäftlicher Verbindungen zwischen Deutschland und den arabischen Ländern im Gesundheitsbereich. Das Forum lagte in diesem Jahr besonderen Fokus auf die Vorstellung der Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Medizintechnik, Pharmaindustrie, Krankenhausbau, Rehabilitation, Ausbildung und Gesundheitstourismus. Mit 250 Teilnehmern, darunter zahlreiche renommierte Experten, Entscheidungsträger und Vertreter des Gesundheitssektors der arabischen Welt, insbesondere aus den GCC-Staaten und den nordafrikanischen Ländern, gaben einen konkreten Einblick in die Trends, Entwicklungen und Pläne Ihrer Länder

An diese forum hat Dr.Faidi Omar Mahmoud als Vetreter  von Union Arabischer Mediziner in Europe ARABMED in Europe und der AGMAN (Arabian German Medical Alumni Network) durch einladung vom Herr Abdulaziz Al-Mikhlaf  der General Sekretary von Ghorfa teilgenomen

Bilder

  1. Dr. Thomas Bach Präsidenten der Ghorfa
  2. Prof. Dr. med. Ossama bin Abdul Majed Shobokshi Der Botschafter des Königreichs Saudi-Arabien in Deutschland,
  3. Dr. Al-Saidi Der omanische Gesundheitsminister
  4. Blik im Saal
  5. Dr.Faidi Omar  Mahmoud als Präsidenten  der Union Arabischer Mediziner in Europe ARABMED